Zum Schluss der Schuss nach hinten

1. Mannschaft 0:1 SG Zewen

Eigentlich war alles angerichtet.
Die Konkurrenten spielen gegeneinander und wir hatten starken Rückhalt und bestes Fußballwetter beim letzen Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Zewen.
Komigerweiße muss man zugeben, dass vor dem Spiel ein gewisse Gier zu spüren war. Wir wollten unbedingt diesen 3er und haben dabei gewiss nicht den Gegner unterschätzt, der uns schon im Hinspiel lange Zeit Probleme bereitete.
Wir jedoch, mit 4-3-2-1 System, fanden von Beginn weder die spielerischen Mittel, noch die fußballerischen Tugenden, um in diesem Spiel dominant aufzutreten. Unerheblich ist dabei die Tatsache, dass Zewen nicht wirklich mehr fürs Spiel Tat. Dennoch brachten wir kaum einen guten Ball in die gefährliche Szene der Gäste. Viele Fehlpässe, wenig Laufbereitschaft und kein Timing in den Zweikämpfen.
Es war unangenehm auf den Platz zu stehen und all denen, die an diesem Spiel ihre oftmals harte Kritik äußerten, denen muss man einfach Recht geben!
Zum Ende der erstem Halbzeit kam dann sogar Zewen vors Tor und machte in der Nachspielzeit aus unglaublichem Winkel das 0:1.
In der Pause war eine Aufbäumen zu spüren , doch wir fanden nicht die Mittel auf dem Platz. In der zweiten Hälfte verteidigen die Gäste tief und an diesem Tag auch unglaublich erfolgreich. Die Standards verpuffen in der Bedeutungslosigkeit und die wenig gut vorgetragenen Angriffe verfehlten den letzen entscheidenden Pass immer und immer wieder.
So hatten wir gefühlte 90% Ballbesitz aber wirkten zu keiner Zeit gefährlich. Eher waren es die Konter der Gäste, die uns den Knock-Out bescheren konnten. Hier war sogar einmal nur das wiederholte Einsteigen von Tilli erforderlich um Schlimmeres zu verhindern. Gelb-rot sogar die Folge.
Doch an diesem wichtigem Tag für uns, wird sogar das Spiel zur Nebensache und Nebenschauplätze geraten in den Mittelpunkt.
Nicht um abzulenken, aber das Verhalten der Bank von Zewen war des Öfteren einfach nur unsportlich und überzogen. Nicht nur, dass jede Aktion, jeder Ballkontakt pausenlos kommentiert wird, nein sogar bei einer vermeintlichen Fehlentscheidung schnappt sich der Trainer der SG das Fähnchen eines jungen Linienrichter und läuft weg und kann es sich nicht verkneifen im Disput mit Benny seine Hände an sich zu lassen. Chapeau Trainer und Vorbild.

Aber wir sind gut daran uns an die eigene Nase zu fassen und uns bei allen Zuschauern für diese miserable Leistung zu entschuldigen.
Den Aufstieg dadurch zu verschenken ist fast schon lächerlich und dann zu bedenken, dass wir ein absoluten Endspiel in Matthias abzuhaken, zeigt wie dumm diese 90 Minuten waren.
Jetzt geht es im letzen Spiel in Matthias, diesmal wirklich um 16 Uhr, lediglich um Schadensbegrenzung, nicht mehr aber auch nicht weniger....