Aus der Traum

1. Mannschaft 3:0 Djk St. Matthias

Auf dem neuen Kunstrasen in Trier-Feyen ging es gegen die erstärkten Matthiaser, die vor dem Spieltag 3 Siege in Serie feiern konnten.

Wir griffen nach dem letzen Strohalm um im Aufstiegsrennen noch eine Wörtchen mitreden zu wollen.

Mit ungewohntem 4-4-2 System gingen wir in die Partie und auch Hummel stand wieder nach abgesessener Rot-Sperre im Kasten.

Gute Voraussetzung für ein gutes Fußballspiel, das Problem war nur, dass wir nicht dran teilnehemen wollten. Es agierten lediglich die Gastgeber und so traf genau das ein, was vor dem Spiel besprochen wurde. Ein frühes Gegentor, das sogar noch früher hätte fallen können. Normalerweiße der Startschuss zur Besserung aber an diesem Tag wirkten wir ideen- und ratlos. Mangelnde Chancen und eine ebenso desolate Verwertung der wenigen Angriffe. Die ärmsten Schweine waren die Verteidiger, die irgendwie versuchten die enteilten Spieler der Djk. zu stoppen. In Anbetracht des 0:1 Pausenstandes eine Aufgabe , die unsere Defensive gut gelöst hat. Die Pause war dringend nötig.Systemwechsel:4-2-3-1 mit Timo auf außen und Tobsi in der Mitte. Das Resultat war der 2. Gegentreffer unmittelbar nach Wiederanpfiff. Wir erspielten uns zwar mehr Ballbesitz und der Ball lief teilweiße gefällig durch das Mittelfeld doch Zug zum Tor suchten die mitgereisten Fans vergeblich. Trotz allerdem hatten wir Chancen auf den Anschlusstreffer, aber diese wurden erneut kläglich vergeben. So kam kein Ruck durch die Manschaft zustande und die Partie blieb unsererseits sehr leblos. Ein übertriebenes Lebenszeichen setze Mätthy, der erst nach Meckern und schließlich nach Grätsche im Mittelfeld Gelb-Rot sah. Die Folge war eine Reihe recht ansehnlicher Kombinationen, die aber, wie während der gesamten 90 Minten ihre Wege ins Tor nicht  fanden. Nur die Heimmanschaft nutzte ihre Chancen und machte kurz vor Schluss den 3:0 Endstand.

Nach dem Spiel bleibt die Erkenntnis, dass wir noch nicht reif für den Aufstieg sind, der ersehnte "Showdown" gegen die SV Ruwertal wird zum Auslaufen für den neuen Meister und Tobsistellt auf Außen eine eher unglückliche Figur dar.

Dennoch darf man nicht die ganze Saison schlecht reden, es gilt den 2. Platz einzunehmen und die gute Saison mit Anstand zu Ende zu bringen. Auch wenn die Erkenntnis bleibt, dass wir uns diesen Jahr zu oft selbts ein Bein gestellt haben, um den großen Wurf zu machen.

Heute ist nicht alle Tage, wir komm wieder, keine Frage! Nächstes Jahr starten wir den nächsten Versuch, auch wenn uns dann wohlmöglich die 6 Punkte gegen die Balkan-Kicker fehlen, die eventuell eine Klasse runter müssen.

Immer weider, immer weider ;)