Die Serie hält

AH Hentern/Lampaden 2:4 Alte Herren

(tg) Am Samstag traf die AH bei bestem Fritz-Walter-Wetter in Tilli´s Wahlheimat auf die heimische AH Lampaden. Unser Team war gespickt mit Koryphäen und Alleskönnern am Ball. Und so sah es auch von Anfang an aus: Tilli und Andy organisierten das Mittelfeld fast nach Belieben. Auf der linken Seite waren Steines und Peggy, auf der rechten Emu und Worry zur Stelle wenn es brannte. Die Michel-Achse mit Jodel auf gewohnter Liberoposition und Bohr auf der Ausputzerposition stand Bombenfest. Im Tor konnte Tom seine Kriegsverletzung weiter auskurieren und vorne sorgten Schuh und Langen für Furore.

Wir hielten von Anfang an das Heft in der Hand und Mittelfeldmotor Andy war es vorbehalten, mit einem satten Distanzschuss den heimischen Keeper zu überrumpeln und den Dosenöffner anzusetzen. Die Führung hätte Langen – ähnlich wie Deutschland gg. Brasilien – innerhalb kürzester Zeit alleine auf 4-0 hochschrauben können, scheiterte jedoch mehrfach denkbar knapp. So griff die alte Fussballweisheit:“Wenn vorne die Dinger nicht sitzen, gehen sie hinten rein!“. Eine scharfe Hereingabe wurde auf nassem Boden lang und länger und so konnte Peggy bei seinem Rettungsversuch mit der Grätsche des Monats nur noch den heraneilenden Stürmer anschießen und es stand 1:1. Hier sei kurz erwähnt, dass die Abwehr durch einen vom Schiri erzwungenen Wechsel kurzzeitig indisponiert war. Das nächste mal die Schienbeinschoner bitte in Griffweite, Herr Jödner! ;-) Einmal kurz geschüttelt und weiter geht’s! Nachdem unser Sturmtank langen eine weitere Chance knapp vergab, erkämpfte sich Schuh den Ball wieder und vollendete aus spitzem Winkel zur erneuten Führung. Kurz darauf war es Langen, der nach schnellem Einwurf von Schuh seinen Gegenspieler souverän abkochte und die 3:1 Pausenführung markierte.

Schon in der ersten Hälfte wurde kräftig durchgewechselt. Windhund Eddy bearbeitet fortan die rechte Außenbahn, Tosta sorgte im Mittelfeld bei Freund und Feind für Verwirrung, Pit ließ hinten nix anbrennen und Mohn zeigte in der Offensive einige Kabinettstückchen. Mohn war es auch, der nach schöner Passstafette die Vorentscheidung besorgte. Ein schöner Lupfer fand nicht das Ziel und auch eine Großchance von Tosta landete nicht in den Maschen. Kurz vor Schluss noch Ergebniskorrektur durch die Gastgeber mit gütiger Mithilfe des Unparteiischen (O-Ton: An der 5er-Linie hat man klar gesehen, dass es kein Abseits war! – Besagte 5er-Linie war allerdings noch nicht mal von der Grundauslinie zu erkennen….)

Sei´s drum – die Serie hält. Hoffentlich auch am kommenden Samstag beim Familienabend.

 

In freudiger Erwartung auf einen gemütlichen Abend mit Wein, Weib und Gesang!

 

Tom - Jodel, Worry, Peggy, Michel - Steines, Tilli, Andy, Emu - Langen, Schuh - Mohn, Tosta, Pit, Eddy